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Tamara Lukasheva

Komponistin und Sängerin - NICA Artist seit 2019
Tamara Lukasheva by Harald Hoffmann

Tamara Lukasheva ist zugleich Komponistin und Sängerin. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen und Alltag zu verarbeiten. Und um etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg.

Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studierte sie am Konservatorium in Odessa, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.

In ihrem Soloprojekt vertont sie deutsche Poesie. Hier ist sie gleichermaßen Komponistin, Pianistin und Sängerin.

Bereits während ihres Studiums in Köln gründete Tamara Lukasheva ein Quartett mit Sebastian Scobel (Klavier), Jakob Kühnemann (Bass) und Dominik Mahning (Schlagzeug). 2019 ersetzte Lucas Leidinger Sebastian Scobel am Klavier.

Darüber hinaus ist sie im Rahmen mehrer Kooperationen aktiv, mit Marie Theres Hartel (Viola) und mit DeeLinde (Cello) bildet sie das Streichtrio »Kusimanten«. Als Sängerin kooperiert sie mit Vadim Neselovskyi, Hans Lüdemann, Arkady Shilkloper, Bodek Jahnke, Sebastian Gramss, Jens Düppe, Dominik Mahnig und anderen bedeutenden Musikern der europäischen Jazz Szene. Mit Johannes Weber (Gitarre), Malte Viebahn (E-Bass) und Antoine Duijkers (Schlagzeug) unternimmt sie unter dem Namen »Lukoshko« interstellare Ausflüge zu kosmischen Klangufern.

Tamara Lukasheva wurde mit dem WDR Jazzpreis 2021 in der Kategorie »Komposition« ausgezeichnet. 2018 erhielt sie als »außergewöhnlich variable und ideenreiche Musikerin« das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium und damit den Kölner Jazzpreis.

2017 erhielt sie den Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim. 2016 gewann sie den Bujazzo-Kompositionswettbewerb und 2015 wurde sie mit ihrem Quartett Zweite bei den »Keep an Eye« Jazz Awards Amsterdam.