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Unterstützung, Mut, Unabhängigkeit

Pannonica de Koenigswarter (Illustration: Annika Albrecht)

NICA artist development bietet herausragenden Musikerinnen und Musikern aus NRW, die im Bereich Jazz und aktuelle Musik arbeiten, eine Plattform für künstlerische Profilierung und Professionalisierung ihrer Karrieren.

Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen initiierte Künstlerförderprogramm ist im Herbst 2019 als Pilotprojekt im Europäischen Zentrum für Jazz und zeitgenössische Musik am Stadtgarten Köln gestartet.
Innerhalb eines Förderzeitraums von maximal drei Jahren erhalten die von einer Fachjury ausgewählten NICA Artists die Möglichkeit, in gleichen Teilen ihre künstlerischen als auch unternehmerischen Kompetenzen weiterzuentwickeln, um frei und unabhängig von ihrer Kunst leben zu können.
Um dies zu erreichen, bietet NICA artist development Unterstützung in den Bereichen Masterclass, Konzerte und Residenzen.
NICA artist development versteht Jazz und aktuelle Musik im zeitgenössischen Sinne als Musik/Klang und erfordert daher einen mutig erweiterten Musikbegriff in all seinen Maßnahmen.

»Der Übergang in die professionelle künstlerische Karriere stellt für freie Musikerinnen und Musiker nach der Ausbildung häufig eine Herausforderung dar. Mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen, Vernetzungsangeboten und Auftrittsmöglichkeiten bietet das Land Jazzkünstlerinnen und -künstlern im ‚NICA artist development‘-Programm eine strukturierte Unterstützung in dieser Phase. Mit dem Programm möchten wir Impulse für die Exzellenzbildung in der Freien Musikszene in Nordrhein-Westfalen setzen.«
Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

In das Programm werden jedes Jahr neue Musikerinnen und Musiker aufgenommen, die dazu ermutigt werden, ein professionelles, internationales Netzwerk nachhaltiger Geschäftsbeziehungen sowie eine langfristige Präsenz im In- und Ausland aufzubauen, ihr künstlerisches Profil zu schärfen und sich das notwendige Wissen für eine erfolgreiche Karriere anzueignen.

Thelonius Monk und Pannonica de Koenigswarter (Illustration: Annika Albrecht)

Namensgeberin

Pannonica de Koenigswarter, genannt Nica, ist Vorbild und Namensgeberin für das Förderprogramm und Schutzpatronin der teilnehmenden NICA Artists.
Es gibt in der Geschichte des Jazz keine vergleichbare Figur, die so unabhängig (besonders finanziell), mutig (als »weiße«, jüdische Frau mit »schwarzen« Musiker_innen im New York der 60er Jahre) und unterstützend (ihr Zuhause war die letzte Heimstätte für Thelonius Monk und seine Frau) war. Ihre Lebensgeschichte ist geprägt von unglaublich großem Mut und radikal unabhängigen Entscheidungen.

Mehr über Pannonica de Koenigswarter

Maßnahmen

NICA artist development ermöglicht als mutige Verbündete mit den drei Maßnahmen Residenzen, Masterclasses und Konzertmöglichkeiten in Anlehnung an die drei Wünsche der Jazzmusiker_innen, die Pannonica de Koenigswarter gesammelt hat, die künstlerische Weiterentwicklung der NICA Artists, damit sie unabhängig werden und so mit ihrer Kunst ihr Leben finanzieren können.
Internationale Projekte sollen die Vernetzung in die europäische Musikszene fördern. Coachings bieten Hilfestellung in unternehmerischen Themen wie Marketing, Projektmanagement und Produktion. Bei Konzerten des Stadtgarten Köln oder anderer Partnerorganisationen können die NICA Artists ihre künstlerischen Ideen präsentieren.

NICA artist development ist sehr flexibel angelegt und richtet sich dabei vor allem nach den individuellen Bedürfnissen der NICA Artists und deren Interessen. Das erfolgreiche Umsetzen von Residenzen, Projektvorhaben und Vernetzungsinititativen setzt ein hohes eigenverantwortliches Arbeiten der NICA Artists voraus.

Die drei Pfeiler des Förderprogramms:

  • Masterclass
  • Residency
  • Concert

NICA artist development ist Teil des

Gefördert vom