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Elisabeth Coudoux

Cellistin

Elisabeth Coudoux ist Cellistin an der Schnittstelle unterschiedlicher musikalischer Genres: freie Improvisation, experimentelle Musik, Neue komponierte Musik und Jazz. Einem klassischen Studium als Basis folgte aufbauend ein Jazzstudium in Köln bei Frank Gratkowski und Prof. Dieter Manderscheid.

Sie spielt u.a. in ihrem eigenen, radikal Klänge erforschenden Ensemble Emißatet, im Duo mit Bassist Robert Landfermann, im frei improvisierenden Celloquartett The Octopus, im eher melodisch agierenden Quartett phase : : vier und hat bereits eine unbegleitete Solo-CD veröffentlicht. Eine Musikerin mit eigener Sprache und klanglichem Wandlungsvermögen, die gerne mal die musikalischen Seiten wechselt. Zudem arbeitet sie in interdisziplinären Projekten mit Tänzern, visuellen Künstlern und Schriftstellern zusammen. Eine spannende Auseinandersetzung mit Technik/Elektronik stellen die Projekte mit Tina Tonagel »FrauFranke50Kilohertz« und das Quartett von Pascal Niggenkemper »Beat the Odds« dar.

Elisabeth ist Mitbegründerin von IMPAKT, ein Kollektiv für freie Improvisation in Köln mit dem Ziel Hörer für improvisierte Musik zu gewinnen.

Besonders geprägt haben sie die Zusammenarbeit mit Musikern wie Stefano Scodanibbio, Xavier Charles, Sean Ali, Tatsuya Nakatani, Peter Evans, Wilbert De Joode, Stefanie Griffin, Biliana Voutchkova, Barre Phillips, Ernst Reijseger, Tristan Honsinger, Frank Gratkowski, Frantz Loriot, Sofia Jernberg, Albert Markos und Szilard Mezei.

2016 erhielt sie das Stipendium »Musikerinnen mit Kind« des Frauenkulturbüro NRW e.V. und 2019 die Ensembleförderung vom Land NRW für ihr Ensemble »Emißatett«.