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Rebekka Salomea Ziegler

Sängerin – NICA artist seit 2022
© Niclas Weber

Soul, R’n’B, Elektro, Triphop oder Jazz? Eigene Musik abseits von Genres!

Als Tochter einer US-Amerikanischen Klarinettistin und eines deutschen Hornisten schien der Berufsweg von Rebekka Salomea Ziegler vorgezeichnet. Sie lernte Querflöte und sang in Chören, doch lange Zeit war Schauspielerin ihr dringlichster Berufswunsch. Nach dem Abitur begab sich Ziegler, die im Schwarzwald aufwuchs, auf Reisen nach Norwegen, Israel, Ghana und Namibia – und entschied sich erst danach, Musikerin zu werden.

2013 begann Rebekka Salomea Ziegler, eigene Songs zu schreiben. Daraufhin gründete sie ihre Band SALOMEA, die heute als Quartett auftritt. Ihr 2020 erschienenes Zweitwerk »Bathing in Flowers« wurde hochgelobt; Culturmag hörte ein „großartiges Album“, eine einzigartige Mischung aus Soul, R’n’B, Elektro, Triphop und Jazz, faszinierend vom ersten bis zum letzten Ton“. Heute ist die 1991 geborene Künstlerin, auch bekannt unter ihrem Alias Salomea zudem als Komponistin und Dozentin – seit dem Sommersemester 2020 für Jazz- und Pop-Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln – gefragt.

Ziegler studierte Jazz in Köln und am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen und war Mitglied im Bundesjazzorchester. 2018 erschien ihr selbstbetiteltes Debüt sowie ein Album der A-cappella-Gruppe Of Cabbages and Kings. 2021 war sie in gleich zwei Kategorien für den Deutschen Jazzpreis nominiert, außerdem veröffentlichte sie ihr Multimedia-Projekt »Conversations«.

Die Musik von Rebekka Salomea Ziegler fordert echtes Zuhören. Die Künstlerin hat eine innovative Klangsprache, in der Jazz auf elektronischen Sound trifft. Über allem steht eine lässige und ausdrucksstarke Stimme, die den experimentierfreudigen Kompositionen, die mit Wärme und Härte der gestreiften Stile spielen, eine besondere Note geben. Der Musikexpress schrieb treffend: „Jazz ist für sie keine Genrebezeichnung, sondern kleinster gemeinsamer Nenner.“

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