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Florian Herzog

Bassist - NICA artist seit 2026

Florian Herzog © Jonas Löllmann

Wo Szenen aufeinandertreffen, eröffnen sich neue musikalische Welten.

Florian Herzogs musikalischer Werdegang hat ihn in die Niederlande, nach Köln und New York geführt. Dabei hat der Bassist und Komponist Brücken gebaut, die heute noch seine Projekte tragen. Mit seinen Projekten verbindet er starke Avantgarde-Szenen – musikalisch und über den Atlantik hinweg.

Florian Herzog hat sich bereits über die Grenzen Kölns einen Namen gemacht. Nicht zuletzt, weil ihn sein Weg über Maastricht bis nach New York führte. Dabei fand er Wegbegleiter:innen, die bis in die Gegenwart seinen musikalischen Output mitgestalten. Bestes Beispiel: sein Trioprojekt mit Lesley Mok an Schlagzeug und Percussion aus Brooklyn und M Alberto an Vocals und Saxophon aus den Niederlanden. Unter dem Namen Vehicle/Passenger erforscht die Band ineinandergreifendes Spiel von Spoken Word und Klangtexturen. Radikale Poesie und politische Inhalte sind dabei kein Nebenprodukt. Das Trio setzt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von experimenteller Musik, Free Jazz, Hip-Hop, Live-Elektronik und Poesie in ein geladenes Spannungsverhältnis. Doch das ist nur eins von vielen Projekten in Florian Herzogs Curriculum Vitae. So ist er tragendes Mitglied der Formationen Trillmann, Room Another und Just Another Foundry. Almost Natural ist das zuletzt ganz seiner Feder und Leitung entstandene Album, erschienen 2024. Die in Quartett-Formation aufgenommene Platte beweist die Dynamik des gegenwärtigen Jazz. Das zweite Album mit Chaerin Im an den Keys, Sebastian Gille am Saxophon und Leif Berger am Schlagzeug erscheint im Oktober 2026. „Auch wenn diese Projekte aus meinem eigenen Impuls heraus entstehen, basieren sie doch auf Vertrauen und Freundschaft und werden zu etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Deshalb sind Kollektive meine bevorzugte Arbeitsweise,” so der Musiker selbst.

Trotz internationaler Ausrichtung hat Florian Herzog seine Basis in Köln, wo er auch seine eigene Veranstaltungsreihe kuratiert. Für sein musikalisches Umfeld findet er warme Worte: „Für mich ist Köln vor allem eine kollegiale, großzügige Szene, in der man sich gegenseitig trägt, lange zusammenarbeitet und nach außen als geeinte Szene wahrgenommen wird. Als Kurator der Reihe CGNYC versuche ich, dieser Szene etwas zurückzugeben und sie mit der New Yorker Avantgarde zu vernetzen.“

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